Διαφορά μεταξύ των αναθεωρήσεων του «Τιβέριος Καίσαρας Αύγουστος»

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== Η Ηγεμονία του Τιβερίου ==
 
[[αρχείο:Portrait of Tiberius - Портрет Тиберия A54, 1.jpg|miniatur|Προτομή του Τιβερίου, [[Ερμιτάζ]]]]
 
Με το θάνατο του Αυγούστου ο Τιβέριος σε ηλικία 55 ετών έγινε διάδοχός του. Επίσης η στρατιωτική του πείρα του επέτρεψε να φαίνεται ασυναγώνιστος. Στις 18 Σεπτεμβρίου του 14 Mitσυγκάλεσε demτη Tod des Augustus war der 55 Jahre alte Tiberius praktisch zum Nachfolger designiert. Auch seine militärischen Erfahrungen ließen ihn konkurrenzlos erscheinen. Am 18. September 14 n. Chr. ließ er den Senat einberufenΣύγκλητο, um die Leichenfeier und die [[Divinisierung]] für Augustus beschließen zu lassen. In dieser Senatssitzung wurde das private Testament des Augustus eröffnet. Tiberius und Livia waren als Haupterben eingesetzt, wobei Tiberius zwei Drittel und Livia ein Drittel der Erbschaft erhielten.<ref>Sueton: ''Tiberius'' [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Tiberius*.html#23 23].</ref> Durch das Testament wurde Livia adoptiert und zur ''Iulia [[Augusta (Titel)|Augusta]]'' erhoben.<ref>Tacitus: ''Annalen'' [http://www.thelatinlibrary.com/tacitus/tac.ann1.shtml#8 1,8,1].</ref> Livia, die bereits unter Augustus öffentlich als Teilhaberin am [[Prinzipat]] aufgetreten war und in der offiziellen [[Propaganda]] – etwa auf Münzen – als solche dargestellt wurde, konnte somit in ihrer neuen Stellung als Kaisermutter höchsten Einfluss ausüben. Bis zu ihrem Tod im Jahr 29 gelang es ihr in dieser Rolle, die zunehmenden Anfeindungen innerhalb der Kaiserfamilie, besonders angesichts der Nachfolgefrage, zu kontrollieren. Allerdings bestand ein Konkurrenzverhältnis zwischen der herrschsüchtigen Mutter und dem Sohn.
 
Trotz des eindeutigen Testaments des Augustus wartete Tiberius demonstrativ das ausdrückliche Ersuchen des Senats ab, die Kaiserwürde anzunehmen. Diese zögernde Haltung ''([[recusatio imperii]])'' kann damit erklärt werden, dass Tiberius allgemein als zurückhaltender Mensch galt; wahrscheinlicher ist jedoch, dass er bewusst den Rückhalt und die verbindliche Festlegung des Senats auf seine Person suchte, um als ehemals umstrittener Nachfolgekandidat seine Position zu stärken. Eine solche eher taktisch motivierte Zurückhaltung spiegelt sich auch darin, dass Tiberius in späteren Jahren häufig Rücktrittsgedanken äußerte.<ref>Hierzu ausführlich Ulrich Huttner: ''Recusatio Imperii. Ein politisches Ritual zwischen Ethik und Taktik''. Hildesheim u. a. 2004.</ref> Außerdem akzeptierte Tiberius zwar den Ehrenbeinamen [[Augustus (Titel)|Augustus]], den an Augustus verliehenen Titel ''[[pater patriae]]'' lehnte er jedoch ab. Erst ab dem 10. März 15 bekleidete er das Amt des ''[[Pontifex Maximus|pontifex maximus]]''. Da es sich um die historisch erste Übertragung der an Augustus persönlich verliehenen Amtsgewalten handelte, war es noch nicht endgültig entschieden, dass die Institution des Prinzipats eine dauerhafte werden sollte. Der Senat akzeptierte jedoch widerspruchslos die Amtsstellung des Kaisers und fügte sich zunehmend in dessen Autorität.
 
Nachfolger des Seianus als Prätorianerpräfekt wurde [[Naevius Sutorius Macro]].
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==Απόσυρση στο Κάπρι==
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